{"id":926,"date":"2012-01-13T09:00:00","date_gmt":"2012-01-13T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2012\/01\/13\/13-januar-2012-sc-2012-startet-mit-leichtem-aktienuebergewicht\/"},"modified":"2012-01-13T09:00:00","modified_gmt":"2012-01-13T09:00:00","slug":"13-januar-2012-sc-2012-startet-mit-leichtem-aktienuebergewicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/13-januar-2012-sc-2012-startet-mit-leichtem-aktienuebergewicht\/","title":{"rendered":"13. Januar 2012: SC &#8211; 2012 startet mit leichtem Aktien\u00fcbergewicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Das europ\u00e4ische Bankensystem befindet sich auf der  Notfallstation der   Europ\u00e4ischen Zentralbank. Als akute Sofortmassnahme  d\u00fcrfen sich die   Banken f\u00fcr drei Jahre kosteng\u00fcnstig bei der EZB mit  Liquidit\u00e4t   versorgen. Damit ist die Gefahr eines Zusammenbruchs des  europ\u00e4ischen   Bankensystems vorl\u00e4ufig gebannt und eine schwere Belastung  der   Finanzm\u00e4rkte massiv reduziert worden. Die Problematik der Banken mit    ihrem &#8220;Eigenkapitalbedarf&#8221; bleibt dagegen ungel\u00f6st&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das  Jahr 2011 endet mit einem  ausgepr\u00e4gten Pessimismus der Anleger,  einer  Welt voller Systemrisiken  und rekordhoher Staatsschuldenberge,  einer  beginnenden Rezession im  Euroland und \u00e4usserst attraktiv  bewerteten  Aktien. Zieht man die  Seismologie zum Vergleich heran, so war  die  Kreditkrise 2008 das  Hauptbeben. Seither gab es zwei heftige   Nachbeben. Dies ist in gewissem  Sinne sowohl bei Finanzkrisen wie auch   bei Erdbeben eine normale  Erscheinung. Die Effekte des zweiten   Nachbebens waren w\u00e4hrend des  ganzen B\u00f6rsenjahres 2011 zu sp\u00fcren, und   auch 2012 werden wir mit  Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt sein. Es ist   unseres Erachtens sogar sehr  gut m\u00f6glich, dass es auch 2012 mindestens   ein weiteres heftiges  Nachbeben geben wird. Ein nochmaliges   Jahrhundertbeben hat dagegen  trotz des angeschlagenen Bankensystems und   der bevorstehenden Rezession  im Euroland eine geringe   Eintrittswahrscheinlichkeit. <br \/> In den  vergangenen Monaten wurden   italienische und spanische Staatsanleihen  als zu risikoreich  eingestuft.  Diese Einsch\u00e4tzung haben wird nach der   Liquidit\u00e4tsmassnahme der  Europ\u00e4ischen Zentralbank revidiert. Nicht nur   die Refinanzierung der  Banken ist auf drei Jahre hinaus gesichert. Die   Stabilisierung des  Finanzsektors verringert ganz eindeutig die Gefahr   f\u00fcr die Staaten, dass  sie zur Rettung von konkursgef\u00e4hrdeten Banken   einspringen m\u00fcssen.  Unsere Untergewichtung bei spanischen und   italienischen Bonds wird  deshalb sukzessive reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufgrund der attraktiven Bewertungen gehen wir mit einem leichten Aktien\u00fcbergewicht ins 2012<\/strong><br \/> Wir erwarten bei Aktien eine Fortsetzung der Erholung. Die anhaltende    Risikoaversion der Anleger und unsere Bewertungsmodelle geben    Kaufsignale. Selbst wenn die aktuellen Gewinnprognosen 2012 f\u00fcr die    europ\u00e4ischen Unternehmen angesichts der drohenden Rezession in Europa    weiter nach unten revidiert werden, sind deren Aktien extrem g\u00fcnstig    bewertet. Regional tragen wir der extremen Unterbewertung europ\u00e4ischer    Aktien mit einem leichten \u00dcbergewicht um 1,5 Prozentpunkte Rechnung,    teilweise zu Lasten von Japan (-1%). Value-Titel haben heute eine    Unterbewertung erreicht, die so gross ist wie gegen Ende der sogenannten    &#8220;Tech Bubble&#8221; im Jahr 2000. Bei unserer Branchenallokation erh\u00f6hen  wir   das Gewicht der Banktitel (+1%) zu Lasten des Rohstoffsektors  (-1%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00e4hrungen<\/strong><br \/> Der  Schweizer Franken ist weiterhin gegen\u00fcber allen anderen W\u00e4hrungen    substanziell \u00fcberbewertet. Wir behalten unser \u00dcbergewicht der    norwegischen Krone gegen\u00fcber dem Schweizer Franken bei. NOK profitiert    vom Wiederanstieg des Erd\u00f6lpreises. Zudem sind die Wirtschaft und der    Staatshaushalt Norwegens in hervorragender Verfassung. Statt des    kanadischen Dollars (CAD) halten wir neu eine Long-Position in    Schwedenkronen (SEK) zu Lasten des japanischen Yen. Die SEK ist st\u00e4rker    unterbewertet als der CAD und liefert den vierth\u00f6chsten &#8220;Carry&#8221;    innerhalb der Hauptw\u00e4hrungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wendepunkte<\/strong><br \/> In  den  vergangenen Monaten hat sich politisch einiges bewegt. Gleich  in   mehreren L\u00e4ndern hat die Schuldenkrise f\u00fcr Abwahlen und  Neubesetzungen   von Schl\u00fcsselpositionen gesorgt. Zudem k\u00f6nnten die  massiven   Liquidit\u00e4tsmassnahmen der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) nun  den   wesentlichen &#8220;Trigger&#8221; darstellen, um die M\u00e4rkte aus dem  Krisenmodus   herauszuf\u00fchren. Die frische Liquidit\u00e4t wird ihre Wirkung  nicht   verfehlen. Eine Alternative zum Erwerb von Bankaktien ist,  zuerst   &#8220;Credit&#8221; zu kaufen, also darauf zu setzen, dass sich die durch  Panik   aufgebl\u00e4hten Spreads recht schnell reduzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>Quelle: BONDWorld &#8211; Swisscanto<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das europ\u00e4ische Bankensystem befindet sich auf der Notfallstation der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Als akute Sofortmassnahme d\u00fcrfen sich die Banken f\u00fcr drei Jahre kosteng\u00fcnstig bei der EZB mit Liquidit\u00e4t versorgen. Damit ist die Gefahr eines Zusammenbruchs des europ\u00e4ischen Bankensystems vorl\u00e4ufig gebannt und eine schwere Belastung der Finanzm\u00e4rkte massiv reduziert worden. 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