{"id":9385,"date":"2021-10-29T15:11:19","date_gmt":"2021-10-29T13:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=9385"},"modified":"2021-10-29T15:12:33","modified_gmt":"2021-10-29T13:12:33","slug":"allianz-gi-wind-of-change","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-wind-of-change\/","title":{"rendered":"Allianz GI : \u201eWind of Change\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : In der kommenden Woche d\u00fcrften mehrere Entwicklungen ihren Kulminationspunkt erreichen. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von  Dr. Greg Meier Senior Economist Direktor<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Es stehen also aus Anlegersicht wichtige Weichenstellungen an. Als erstes ist da ein m\u00f6glicher <strong>geldpolitischer <\/strong>Kurswechsel der Bank of England (BoE) und der USNotenbank Federal Reserve (Fed) zu nennen.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Einige wichtige Zentralbanken behalten die lockere Geldpolitik bei, die BoE und die Fed hingegen bereiten sich auf eine <strong>allm\u00e4hliche R\u00fccknahme der Krisenma\u00dfnahmen<\/strong> vor. Die durch h\u00f6here Rohstoffpreise, Lieferengp\u00e4sse und rasch steigende L\u00f6hne ausgel\u00f6ste Inflationsbeschleunigung macht den Zentralbanken Sorgen. Der Preisauftrieb ist st\u00e4rker und l\u00e4nger ausgefallen als die Geldpolitiker urspr\u00fcnglich erwartet hatten.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Daher wird bei der BoE-Sitzung in der kommenden Woche m\u00f6glicherweise kein lebhafter Widerstand gegen den baldigen Beginn eines <strong>Zinsanhebungszyklus <\/strong>laut werden. Derweil d\u00fcrfte die Fed voraussichtlich eine Reduzierung ihrer Wertpapierk\u00e4ufe (\u201eTapering\u201c) ank\u00fcndigen, die sich derzeit auf 120 Milliarden US-Dollar pro Monat belaufen. Wenn die K\u00e4ufe monatlich um 15 Milliarden US-Dollar verringert werden (10 Milliarden bei Treasuries und 5 Milliarden bei hypothekenbesicherten Wertpapieren), sollte das \u201eTapering\u201c bis Juni\/Juli 2022 abgeschlossen sein. Die erste Zinserh\u00f6hung k\u00f6nnte dann kurz darauf folgen.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Wohlgemerkt ist es nach wie vor wahrscheinlich, dass sich einige inflationstreibende Faktoren als tempor\u00e4r erweisen. Rohstoff- und Lieferkettenkosten k\u00f6nnten im kommenden Jahr sogar disinflation\u00e4r wirken, falls sich das Angebot wieder erh\u00f6hen sollte. Die Engp\u00e4sse am Arbeitsmarkt dagegen k\u00f6nnten die Inflation verfestigen, wie wir bereits an anderer Stelle erl\u00e4utert haben. In einem Bericht der St. Louis Federal Reserve hie\u00df es k\u00fcrzlich, dass insgesamt 5,25 Millionen Arbeitskr\u00e4fte in den USA fehlen. \u00dcber drei Millionen davon sind wahrscheinlich in einen vorgezogenen Ruhestand gegangen. Das hei\u00dft: Wenn die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften lebhaft bleibt und diese Fr\u00fchrentner nicht wieder erwerbst\u00e4tig werden, k\u00f6nnte sich die in einigen Sektoren (z.B. Restaurants) bereits zu beobachtende<strong> Lohn-Preis-Inflation<\/strong> ausweiten.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Neben den Entscheidungen der Fed und der BoE sollte man auch die Entwicklungen in China im Blick behalten. China hat derzeit mit mehreren Problemen gleichzeitig zu k\u00e4mpfen, u.a. neuerlichen Covid-19-Ausbr\u00fcchen und Lockdowns, Stromknappheit und dem Schuldenabbau im Immobiliensektor. Zusammengenommen deuten diese Faktoren darauf hin, dass die Konjunkturverlangsamung in China bis ins Jahr 2022 hinein anhalten k\u00f6nnte. Und da gro\u00dfe Teile der Welt von Chinas Exporten abh\u00e4ngen, k\u00f6nnten die anhaltenden Unterbrechungen im dortigen verarbeitenden Gewerbe und im Speditionssektor die globale <strong>Lieferketteninflation <\/strong>verl\u00e4ngern.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Woche voraus<\/strong><\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die Entscheidungen der Fed und der BoE stehen am Mittwoch bzw. Donnerstag an. Auch au\u00dferhalb der Geldpolitik passiert in der kommenden Woche einiges. Am Montag und Dienstag wird sich die Aufmerksamkeit auf <strong>Daten aus China<\/strong> richten. Dann werden die Oktober-Einkaufsmanagerindizes f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe bzw. den Dienstleistungssektor ver\u00f6ffentlicht. F\u00fcr die Anleger geht es darum, ob sich der j\u00fcngste Abw\u00e4rtstrend stabilisiert oder versch\u00e4rft hat.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die ganze Woche verstreut werden <strong>Daten aus dem Euroraum<\/strong> ver\u00f6ffentlicht: Am Dienstag stehen die Einkaufsmanagerindizes f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe an, am Mittwoch die Arbeitslosenquoten, am Donnerstag die Produzentenpreise und am Freitag die Einzelhandelsums\u00e4tze. Insgesamt sollte die Lage bei moderat steigenden Inflationsaussichten und Konsumausgaben stabil bleiben.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Auch in den USA werden wichtige Daten ver\u00f6ffentlicht. Am Montag k\u00f6nnte der ISM f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe im Oktober auf eine Verringerung des bislang extremen Preisdrucks hinweisen. Am Mittwoch werden die Autoverk\u00e4ufe im Oktober (die zuletzt durch die Knappheit an Halbleitern ged\u00e4mpft wurden), die Auftragseing\u00e4nge f\u00fcr dauerhafte Konsumg\u00fcter und der ISM f\u00fcr den Dienstleistungssektor bekanntgegeben. Und zum Wochenschluss am Freitag gibt es dann noch die <strong>US-Besch\u00e4ftigungszahlen<\/strong> f\u00fcr Oktober. Konsenssch\u00e4tzungen zufolge sollten mehr Arbeitskr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stehen, und nach 194.000 neuen Stellen im September sollten im Oktober 385.000 Arbeitspl\u00e4tze entstanden sein. Die Arbeitslosenquote d\u00fcrfte bei 4,8% verharren, das Lohnwachstum k\u00f6nnte sich verlangsamen.<\/p>\n<h6><strong>M\u00e4rkte im Blick<\/strong><\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Aktien notieren nach wie vor stark und profitierten w\u00e4hrend der j\u00fcngsten Volatilit\u00e4tsspitzen von \u201e<strong>Buy-the-Dip<\/strong>\u201c-Anlegern. Dabei floss Kapital in Technologieaktien und in defensivere Titel. Der stetige Rohstoffpreisanstieg h\u00e4lt die Inflationsdiskussion am Leben und ist ein Argument f\u00fcr h\u00f6here Anleiherenditen.<\/p>\n<div class=\"component agi-general-content-rte \" data-component=\"general-content\">\n<div class=\"l-container u-margin-top-xl u-margin-bottom-2m agi-rte\">\n<div class=\"l-grid__row u-margin-top-xl\" data-component=\"summary-text-image\">\n<div class=\"l-container \" style=\"text-align: justify;\" data-component=\"general-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : In der kommenden Woche d\u00fcrften mehrere Entwicklungen ihren Kulminationspunkt erreichen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5408,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-9385","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9385"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9386,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9385\/revisions\/9386"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}