{"id":9620,"date":"2021-12-02T10:32:06","date_gmt":"2021-12-02T09:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=9620"},"modified":"2021-12-02T10:33:18","modified_gmt":"2021-12-02T09:33:18","slug":"eurizon-makrooekonomie-im-dezember-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/eurizon-makrooekonomie-im-dezember-2021\/","title":{"rendered":"Eurizon: Makro\u00f6konomie im Dezember 2021"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Eurizon: Die weltweite Erholung setzt sich fort, die Inflationslage bleibt angespannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8220;The Globe\u201c, den Investmentausblick von Eurizon<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Wirtschaftsdaten belegen,<\/strong> dass sich die konjunkturelle Erholung fortsetzt, wenn auch langsamer als in der ersten Jahresh\u00e4lfte. Die Inflationslage bleibt angespannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Fed hat damit begonnen, ihre Anleihek\u00e4ufe zu reduzieren, um die quantitative Lockerung Mitte 2022 zu beenden und die Zinsen 2023 anzuheben.<\/strong> Damit best\u00e4tigt sich, dass die Agenda der Fed mit den Erwartungen der Anleger u\u0308bereinstimmt, was eine niedrige Volatilit\u00e4t begu\u0308nstigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Inflation in den USA und der Eurozone u\u0308bertraf im Oktober die Erwartungen.<\/strong> Die Auswirkungen auf die M\u00e4rkte waren dennoch bescheiden, was ein Anzeichen dafu\u0308r ist, dass die Anleger auf die Interpretation der Zentralbanken vertrauen, denen zufolge die Inflation nur von kurzer Dauer ist. Dafu\u0308r spricht auch die Tatsache, dass die Erd\u00f6l- und Erdgaspreise seit Oktober nicht mehr gestiegen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In der Eurozone richtet sich die Aufmerksamkeit auf den erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens<\/strong>. Die Auswirkungen auf die M\u00e4rkte sind bisher bescheiden, da die Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen selektiv sind und nicht u\u0308berall gelten. Die Aufmerksamkeit wird sich auch darauf richten, wie die EZB die geldpolitischen Anreize u\u0308ber den M\u00e4rz 2022 umgestalten wird. Die Beschlu\u0308sse hierzu werden fu\u0308r die Sitzung am 16. Dezember erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der makro\u00f6konomischen Verlangsamung wurden die Kreditbedingungen in China noch nicht gelockert. Andererseits gab es keine neuen \u201emarktfeindlichen\u201c Regulierungsma\u00dfnahmen, die die Anleger in den letzten Monaten h\u00e4tten beunruhigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Thema des Monats: Warum beunruhigt die Inflation die M\u00e4rkte nicht?<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Inflationsschub erweist sich als l\u00e4nger anhaltend und ausgepr\u00e4gter als erwartet.<\/strong> Dennoch zeigen sich die Anleger unbesorgt. Dies beweist die geringe Volatilit\u00e4t an den M\u00e4rkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist zum gro\u00dfen Teil darauf zuru\u0308ckzufu\u0308hren, dass die Zentralbanken darauf bestehen, dass der Preisdruck voru\u0308bergehend ist. Und die M\u00e4rkte teilen diese Ansicht voll und ganz. Man schaue sich nur die Messungen der Breakeven-Inflation bei inflationsgebundenen Anleihen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA ist die Breakeven-Inflation bei Anleihen mit kurzer Laufzeit h\u00f6her als bei Anleihen mit langer Laufzeit, was darauf hindeutet, dass sie voraussichtlich zuru\u0308ckgehen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es ist jedoch festzuhalten, dass die implizite Inflationsrate u\u0308ber alle Zeithorizonte hinweg u\u0308ber dem durchschnittlichen Niveau von 2,2 % der letzten 20 Jahre liegt.<\/strong> Dies kann auf zweierlei hindeuten: Entweder gehen die Anleger davon aus, dass die Inflation nach dem Ende des derzeitigen Schubs auf einem etwas h\u00f6heren Niveau verharren wird als in den vergangenen Zyklen. Oder aber, und dieses Szenario erscheint wahrscheinlicher, die Anleger wollen sich auf breiter Front gegen Inflationsu\u0308berraschungen absichern, auch u\u0308ber die historische Entwicklung der letzten 20 Jahre hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jedem Fall scheint der Inflationsschock gut eingepreist zu sein, zumindest bei den inflationsgebundenen US-Anleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der sprunghafte Anstieg der Inflation scheint den Euro-Anlegern noch wenig Sorgen zu bereiten.<\/strong> Die Breakeven-Inflation hat sich von ihren Tiefstst\u00e4nden im M\u00e4rz 2020 erholt und liegt nun u\u0308ber alle Laufzeiten hinweg genau auf dem durchschnittlichen Niveau der tats\u00e4chlichen Inflation der letzten 20 Jahre, n\u00e4mlich unter 2 %.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Botschaft ist eindeutig: Fu\u0308r die Eurozone wird der Inflationsschub zwar nicht als voru\u0308bergehend angesehen.<\/strong> Aber er \u00e4ndert nichts an dem Bild der \u201eniedrigen Inflation\u201c, wie es seit Jahren kennzeichnend ist. Dies ist mittelfristig gesehen beruhigend. Fu\u0308r die nahe Zukunft ist jedoch zu bedenken, dass das Risiko l\u00e4nger anhaltender Spannungen in der Eurozone weniger stark eingepreist ist als in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In den kommenden Monaten wird man auch die Lohnentwicklung in den USA beobachten.<\/strong> Das m\u00f6gliche Vorantreiben einer Lohn-Preis-Spirale k\u00f6nnte auf einen dauerhafteren Inflationsschock hindeuten. Sicher ist das aber nicht. Die L\u00f6hne werden steigen, um den Preisanstieg zumindest teilweise zu kompensieren. Sollte sich das globale Wachstum nach der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Beschleunigung in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2021 verlangsamen, so wird dies im Wesentlichen durch einen Ru\u0308ckgang der Margen finanziert, die jetzt u\u0308ber dem Vor-Corona-Niveau liegen. Es wird sich also um eine voru\u0308bergehende Umverteilung handeln und nicht um einen Impuls, der eine nicht nachhaltige Entwicklung ausl\u00f6sen wu\u0308rde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eurizon: Die weltweite Erholung setzt sich fort, die Inflationslage bleibt angespannt.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5894,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[128],"tags":[132],"class_list":["post-9620","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-makroanalyse","tag-eurizon"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9620"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9620\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9621,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9620\/revisions\/9621"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}