{"id":9653,"date":"2021-12-10T15:39:20","date_gmt":"2021-12-10T14:39:20","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=9653"},"modified":"2021-12-10T15:44:29","modified_gmt":"2021-12-10T14:44:29","slug":"allianz-gi-jahresendrallye-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-jahresendrallye-2\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Jahresendrallye"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : Irgendwann musste sie kommen, die Frage nach der Jahresendrallye. So kurz vor Weihnachten ist es h\u00f6chste Zeit. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Dr. Hans-J\u00f6rg Naumer Director Global Capital Markets &amp; Thematic Research<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Dabei scheint die Frage eher unpassend. Die Weltwirtschaft zeigte zwar, trotz unruhigen Umfelds, im November einige Anzeichen einer Stabilisierung. Unser propriet\u00e4rer Makro-Breiten-Indikator (\u201eMacro Breadth Index\u201c) verzeichnete zum ersten Mal seit f\u00fcnf Monaten einen kleinen Anstieg. Diese Verbesserung wurde haupts\u00e4chlich von den Vereinigten Staaten, der Eurozone und Japan getragen, w\u00e4hrend sich die Bedingungen in Gro\u00dfbritannien und weiten Teilen der Schwellenl\u00e4nder einschlie\u00dflich Chinas weiter abschw\u00e4chten. Die Konjunktur bleibt aber \u00fcberschattet von den Imponderabilien der neuen Covid-19-Variante. Gut nur, dass ein PharmaProduzent in der abgelaufenen Woche mit der Meldung aufwarten konnte, dass seine auf Antik\u00f6rpern basierte Therapie gegen das Virus auch gegen Omikron helfen sollte. Von den M\u00e4rkten wurde das verst\u00e4ndlicherweise positiv aufgenommen. Anhaltende Champagner-Laune ist das aber wohl noch nicht.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Woche voraus<\/strong><\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die Datenlage der neuen Woche d\u00fcrfte in der Summe f\u00fcr die M\u00e4rkte eher unspektakul\u00e4r verlaufen, wenngleich auch interessante Indikatoren anstehen. F\u00fcr den <strong>TANKAN<\/strong>, den breiten Fr\u00fchindikator Japans, der gleich am Montag kommt, wird ein leichter Zugewinn erwartet. F\u00fcr den Dienstag stehen u.a. die Industrieproduktion f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union an, sowie die Produzentenpreise f\u00fcr die USA. Im Vormonatsvergleich wird ein etwas geringerer Anstieg als zuvor erwartet. Am Mittwoch dann kommen die Industrieproduktion f\u00fcr <strong>China <\/strong>und der Empire-Index f\u00fcr das Verarbeitende Gewerbe in den USA, gemeinsam mit den Einzelhandelsums\u00e4tzen. Am Donnerstag folgen der Markit-Einkaufsmanagerindex f\u00fcr die <strong>Eurozone <\/strong>und die Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe (USA). Dazu die Industrieproduktion, der Gesch\u00e4ftsausblick der Philadelphia Fed und der Markit Einkaufsmanagerindex (jeweils USA). Den Schlusspunkt setzt dann am Freitag der <strong>ifo-Konjunkturklimaindex<\/strong> f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">Kurz vor Weihnachten begl\u00fccken uns noch zwei Zentralbanken mit ihren geldpolitischen Entscheidungen. Am Dienstag tagt die <strong>Federal Reserve<\/strong> (Fed), am Donnerstag folgt die <strong>Europ\u00e4ische Zentralbank<\/strong> (EZB). Fed-Chef Powell hat bereits angek\u00fcndigt, dass er die Beschreibung \u201etransitory\u201c (\u201evor\u00fcbergehend\u201c) mit Blick auf die Inflationsentwicklung in Rente schicken will, was insgesamt f\u00fcr eine zuk\u00fcnftig schneller versiegende Liquidit\u00e4tsbereitstellung spricht. Darauf sollten die M\u00e4rkte aber schon weitestgehend eingestellt sein. Spannender wird es um die EZB. Dass sie uns den Gefallen (!) tut \u00fcber den Abbau ihres Corona bedingten PEPPAnleihekaufprogramms hinaus noch weitere Ma\u00dfnahmen in den Blick zu nehmen, bleibt eher unwahrscheinlich. Die Beendigung des PEPPProgramms ist zwar bereits angek\u00fcndigt worden, angesichts der inzwischen wieder versch\u00e4rften Pandemielage steigt aber die Unsicherheit f\u00fcr alle Entscheidungstr\u00e4ger. Gleichzeitig erh\u00f6ht sich der \u00f6ffentliche Druck aufgrund der zuletzt gemeldeten Inflationsraten. Eine Zinserh\u00f6hung in der Eurozone d\u00fcrfte allerdings f\u00fcr das Jahr 2022 weiter nicht zur Debatte stehen. Im Gegensatz zu den USA bleibt zudem der mittelfristige Inflationsdruck von Seiten der L\u00f6hne und des Immobilienmarktes ged\u00e4mpfter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">So oder so gilt aber schon jetzt: Wir gehen auch ins neue Jahr mit einer Menge billigen Geldes, was vom Grundtenor her die Risikobereitschaft st\u00fctzen sollte. Mit Blick auf die Preisentwicklung bleibt anzuf\u00fcgen: Es bestehen erh\u00f6hte Risiken, dass der <strong>Inflationsdruck<\/strong>, nicht zuletzt wegen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Wachstums der Geldmenge, struktureller Faktoren wie z.B. der Deglobalisierung, der Alterung der Gesellschaften und des Kampfs gegen den <strong>Klimawandel<\/strong>, anh\u00e4lt. Dieses Thema wird uns noch l\u00e4nger begleiten.<\/span><\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Kommt also die Jahresendrallye? <\/strong><\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die Gemengelage zum Jahresende hin ist damit insgesamt nicht einfach. Von den Konjunkturdaten k\u00f6nnte Unterst\u00fctzung kommen. Die US-Daten waren zuletzt sehr stark, und auch die Sentimentindikatoren in der Eurozone zeigten sich trotz Gegenwinds robust. Die Geldpolitik mit ihrem latenten \u201eWeniger ist mehr\u201c, noch dazu mit Raum f\u00fcr \u00dcberraschungen (die vom Markt allerdings eher negativ goutiert werden sollten) kann f\u00fcr Verschnupfung sorgen. Dazu kommt noch \u201eOmikron\u201c, was f\u00fcr negative wie f\u00fcr positive \u00dcberraschungen gut sein kann. Die geopolitische Lage ist auch nicht gerade weihnachtlich.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Auf Seiten der Markttechnik schweben die Relative-St\u00e4rke-Indikatoren f\u00fcr die wichtigsten M\u00e4rkte im neutralen Bereich, zeigen also keinen unmittelbaren Abgabedruck. Unser \u201e<strong>Schwerelosigkeitsindikator<\/strong>\u201c, der das ShillerKurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnis mit der Volatilit\u00e4t des US-amerikanischen Marktes in Relation setzt, hat durch die gestiegene Volatilit\u00e4t an Bodenhaftung gewonnen. Dazu die <strong>Risikopr\u00e4mien<\/strong>. Sie zeigen im l\u00e4ngerfristigen R\u00fcckblick aus globaler Brille keine \u00dcbertreibung an. Wenn alle Verm\u00f6gensgattungen, egal ob Aktien oder Anleihen, im historischen R\u00fcckblick absolut betrachtet hoch bewertet sind, hilft die relative Beurteilung: Solange sich das Niedrig- \/Negativzinsumfeld fortschreibt, solange gibt es mit Blick auf <strong>2022 <\/strong>noch keinen Grund zum Tr\u00fcbsal blasen.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Kurz:<\/strong> Mit der Jahresendrallye d\u00fcrfte es schwierig werden, aber wir hatten ja bis in den November hinein fast das gesamte Jahr, wenn schon keine \u201eJahresendrallye\u201c so doch eine \u201eJahresrallye\u201c, wenn auch mit gelegentlichen Boxenstopps.<\/p>\n<p class=\"body-one\">Eine erfolgreiche Jahresendrallye w\u00fcnscht Ihnen<\/p>\n<div class=\"component agi-general-content-rte \" data-component=\"general-content\">\n<div class=\"l-container u-margin-top-xl u-margin-bottom-2m agi-rte\">\n<div class=\"l-grid__row u-margin-top-xl\" data-component=\"summary-text-image\">\n<div class=\"l-container \" style=\"text-align: justify;\" data-component=\"general-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Irgendwann musste sie kommen, die Frage nach der Jahresendrallye. 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