{"id":9887,"date":"2022-01-21T09:11:59","date_gmt":"2022-01-21T08:11:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=9887"},"modified":"2022-01-21T09:11:59","modified_gmt":"2022-01-21T08:11:59","slug":"lgt-navigator-anleihenmaerkte-halten-boersen-in-schach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-anleihenmaerkte-halten-boersen-in-schach\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Anleihenm\u00e4rkte halten B\u00f6rsen in Schach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Zum Wochenschluss bleibt die B\u00f6rsenstimmung angeschlagen. Die Erwartung einer restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank und steigende Renditen am Anleihenmarkt setzen die Aktienkurse verst\u00e4rkt unter Druck.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr zunehmende Nervosit\u00e4t sorgt auch der versch\u00e4rfte Ton im Ukraine-Konflikt. Heute trifft sich US-Aussenminister Blinken mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow in Genf zu Gespr\u00e4chen. W\u00e4hrend die USA und ihre westlichen Verb\u00fcndeten einen R\u00fcckzug der russischen Truppen fordern, verlangt Moskau Sicherheitsgarantien und ein Ende der Osterweiterung des westlichen Milit\u00e4rb\u00fcndnisses Nato.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In New York mussten die Aktienindizes erneut Federn lassen und ein anf\u00e4nglicher Erholungsversuch misslang. Der Dow Jones Industrial und der S&amp;P 500 gaben nach bereits vier verlustreichen Tagen nochmals um rund ein Prozent nach. Vor dem Hintergrund gestiegener Anleihenrenditen waren die Abgaben an der Technologieb\u00f6rse Nasdaq noch deutlicher. Die Indizes verloren am Donnerstag rund -1.3%. Die Rendite von US-Staatsanleihen notierten entlang der Kurve leicht tiefer, nachdem sie zu Beginn der Woche stark angestiegen waren und die Rendite zehnj\u00e4hriger Treasuries mit rund 1.9% ein Zweijahreshoch erreicht hatte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien gaben die meisten Aktienindizes zum Ende dieser Woche nach und schlossen sich damit dem Trend der Wall Street an. F\u00fcr Europas B\u00f6rsen signalisieren die Futures-M\u00e4rkte am Freitag ebenfalls eine negative Er\u00f6ffnung. In den Fokus r\u00fcckt nun die erste Sitzung des geldpolitischen Rates (FOMC) der US-Notenbank (Fed) am kommenden Mittwoch. Zudem wird die Unternehmensberichtssaison in der n\u00e4chsten Woche deutlich an Fahrt aufnehmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Positives Zeichen f\u00fcr US-Industriesektor<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unternehmensstimmung in der Industrie im Grossraum Philadelphia hat sich zu Jahresbeginn gem\u00e4ss der regelm\u00e4ssigen Umfrage der dortigen Notenbankniederlassung deutlich verbessert. Der Philly-Fed-Index legte dabei st\u00e4rker als erwartet um 7.8 auf 23.2 Punkte zu (Konsens 19.0), womit der regionale Industriebarometer einen soliden Wachstumstrend signalisiert.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlechter als angenommen fielen hingegen die w\u00f6chentlichen US-Arbeitsmarktdaten aus. So erh\u00f6hten sich die Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenentsch\u00e4digung um 55&#8217;000 auf 286&#8217;000, w\u00e4hrend Analysten mit einem R\u00fcckgang auf 225&#8217;000 Jobless Claims gerechnet hatten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB-Pr\u00e4sidentin Lagarde bleibt hinsichtlich der Inflation entspannt\u2026<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte die Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) die Leitzinsen zu schnell erh\u00f6hen, besteht die Gefahr, die Wirtschaftserholung auszubremsen, meinte Notenbankchefin Christine Lagarde in einem Interview. Gleichzeitig bekr\u00e4ftige die oberste europ\u00e4ische W\u00e4hrungsh\u00fcterin, dass die EZB nach wie vor von einer Stabilisierung der Inflation und einem schrittweisen R\u00fcckgang im Laufe dieses Jahres ausgeht. F\u00fcr 2021 prognostiziert die EZB eine Teuerungsrate von +3.2%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Protokoll der letzten Zinssitzung der EZB vom 16. Dezember best\u00e4tigt die Einsch\u00e4tzung der EZB-Vorsitzenden und zeigte, dass sich die Ratsmitglieder im Basisszenario in Bezug auf den Inflationsausblick einig waren. Demzufolge geht die Notenbank davon aus, dass der stark gestiegene Inflationsdruck vor\u00fcbergehender Natur sein wird und sich im Laufe des Jahres 2022 abschw\u00e4chen sollte. Da aber ein nachhaltigerer Anstieg der Lebenshaltungskosten in der Eurozone nicht ausgeschlossen werden kann, m\u00fcsse sich die EZB die Flexibilit\u00e4t bewahren, um sicherzustellen, dass die Inflationserwartungen in beiden Richtungen verankert bleiben und damit die Glaubw\u00fcrdigkeit der EZB gewahrt wird.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2026w\u00e4hrend Inflationsrate im Euroraum ein neues Rekordhoch erreicht<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Jahresteuerungsrate der Verbraucherpreise in der Eurozone ist im Dezember auf +5.0% von +4.9% im Monat zuvor angestiegen und erreichte damit einen neuen Rekordwert, respektive ist auf dem h\u00f6chsten Niveau seit Einf\u00fchrung des Euros. Hintergrund des Preisanstiegs bleiben haupts\u00e4chlich die Energiepreise, die auf Jahressicht um rund +25% zugelegt haben. Ohne Ber\u00fccksichtigung der Energiekomponente betrug die Kerninflationsrate +2.6%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deutsche Erzeugerpreise mit st\u00e4rkstem Anstieg seit 73 Jahren<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preise auf Produzentenebene sind in Deutschland Ende des letzten Jahres um +24% gegen\u00fcber der Vorjahresperiode gestiegen (Konsens +19%). Im Monatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise kr\u00e4ftig an, n\u00e4mlich um +5.0% (Konsens +0.6%). Damit wurde sowohl auf Jahres- wie auch auf Monatssicht der st\u00e4rkste Anstieg seit Beginn der Datenreihe 1949 beobachtet. Die deutschen Unternehmen berichteten, dass sie im Dezember f\u00fcr Energie knapp +70% mehr bezahlen mussten als ein Jahr zuvor. Auf das Gesamtjahr 2021 betrachtet, erh\u00f6hten sich die Erzeugerpreise in Deutschland um +10.5%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 21. Januar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>07:00<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Einzelhandelums\u00e4tze (Dezember, M\/M)<\/td>\r\n<td>+1.4%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>13:30<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>EZB Pr\u00e4sidentin Lagarde<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Konsumentenstimmung (Januar)<\/td>\r\n<td>-8.3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Fr\u00fchindikator (Dezember, M\/M)<\/td>\r\n<td>+1.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 21. Januar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Investor<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Schlumberger<\/td>\r\n<td>Q4\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA\u00a0<\/td>\r\n<td>Ally Financial<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Zum Wochenschluss bleibt die B\u00f6rsenstimmung angeschlagen. 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