{"id":9979,"date":"2021-07-26T12:00:06","date_gmt":"2021-07-26T10:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9979"},"modified":"2021-07-26T12:00:06","modified_gmt":"2021-07-26T10:00:06","slug":"gsam-kreislaufwirtschaft-warum-man-muell-nicht-verschwenden-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/gsam-kreislaufwirtschaft-warum-man-muell-nicht-verschwenden-sollte\/","title":{"rendered":"GSAM: Kreislaufwirtschaft Warum man M\u00fcll nicht verschwenden sollte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">GSAM : Jedes Jahr werfen wir 300 Millionen Tonnen Plastik, 50 Millionen Tonnen Elektronikabf\u00e4lle und 33 % aller Lebensmittel weg\u2013 es ist erstaunlich, dass wir \u00fcberhaupt noch Zeit haben, an etwas anderes als Abfall zu denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Von Alexis Deladerri\u00e8re, Leiter International Developed Markets Equity bei Goldman Sachs Asset Management<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es l\u00e4sst sich nicht verleugnen: Wir haben auf diesem Planeten ein Abfallproblem. Dagegen k\u00f6nnen innovative Unternehmen und informierte Investoren unserer Ansicht nach jedoch etwas tun, und zwar indem sie Abfall lohnend verwerten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schauen wir uns die schmutzige Wahrheit etwas genauer an, um einen besseren Eindruck des Problems zu bekommen, mit dem wir es zu tun haben. Laut Forschungsergebnissen, die erstmals am 9. Dezember 2020 in Nature ver\u00f6ffentlicht wurden, d\u00fcrfte die Menge an Gegenst\u00e4nden, die Menschen aus Beton, Glas, Metall, Plastik, Textilien, Elektronik usw. hergestellt haben, vermutlich mehr als 1,1 Billionen Tonnen wiegen \u2013 das entspricht der Masse aller Lebewesen auf der Erde.<sup>[2]<\/sup> Und durch das Bev\u00f6lkerungswachstum sowie die industrielle und die technologische Revolution gibt es keinerlei Anzeichen daf\u00fcr, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit menschengemachter Produkte verlangsamen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Vergleich: Anfang des 20. Jahrhunderts betrug die Masse dessen, was von Menschen hergestellt wurde, etwa 3 % der gesamten globalen Biomasse, n\u00e4mlich 35 Milliarden Tonnen. Im Jahr 2020 wuchs die anthropogene Masse um 30 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das entspricht in etwa der Masse, die entstehen w\u00fcrde, wenn jeder Mensch auf der Erde jede Woche mehr als sein Eigengewicht an Masse produzieren w\u00fcrde. Mehr Zeug bedeutet auch mehr M\u00fcll.<\/p>\n<p><strong>Auf die Gr\u00f6sse kommt es an \u2013 aber auch auf das Einkommen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Weltbank entstehen jedes Jahr 2,01 Milliarden Tonnen an kommunalem M\u00fcll. Das heisst, dass rund 7 % von allem, was wir jedes Jahr produzieren, zu M\u00fcll wird. Errechnet man den weltweiten Durchschnitt, dann bel\u00e4uft sich die Pro-Kopf-Menge an erzeugtem Abfall auf etwa 270 kg pro Jahr. Es \u00fcberrascht nicht, dass einkommensst\u00e4rkere L\u00e4nder, die nur etwa 16 % der Weltbev\u00f6lkerung ausmachen, den meisten Abfall erzeugen \u2013 34 % der weltweiten Gesamtmenge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Zusammensetzung des Abfalls h\u00e4ngt vom Einkommen ab. L\u00e4nder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen produzieren mehr Lebensmittel- und Gr\u00fcnabfall (57 % beziehungsweise 53 %), w\u00e4hrend einkommensst\u00e4rkere L\u00e4nder f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte der \u201etrockenen Abf\u00e4lle\u201c verantwortlich sind, wozu auch Abfall z\u00e4hlt, der recycelt werden kann, wie Plastik, Metall, Glas, Papier und Karton. Wie aus Grafik 1 hervorgeht, landet weltweit immer noch eine ganze Menge, n\u00e4mlich 37 %, auf M\u00fclldeponien und nur 8 % kommen in geordnete M\u00fclldeponien mit Gaserfassungssystemen. Gerade einmal 20 % werden durch Kompostierung und Recycling wiederverwendet, w\u00e4hrend 11 % in M\u00fcllverbrennungsanlagen entsorgt werden. Das heisst, dass mehr als 30 % auf offenen M\u00fcllhalden landen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>GRAFIK 1:WELTWEITE M\u00dcLLZUSAMMENSETZUNG UN ABFALLAUFBEREITUNGSMETHODEN<\/strong><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_10620\" aria-describedby=\"caption-attachment-10620\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/b2e93b7fae100ece682c84dc4307b5a4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10620\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/b2e93b7fae100ece682c84dc4307b5a4.png\" alt=\"26-07-21 1 GSAM\" width=\"650\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10620\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Weltbank. Die Zahlen ergeben wegen Auf- bzw. Abrundung m\u00f6glicherweise nicht 100 %. Stand: 2018.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt, dass eine Menge M\u00fcll in den Weltmeeren landet. Einige Wissenschaftler glauben, dass bis 2050 mehr Plastik als Fische in den Meeren sein k\u00f6nnte.<sup>[3]<\/sup> Und wenn man von den globalen Wirtschaftstrends ausgeht, wird der weltweit j\u00e4hrlich erzeugte Abfall voraussichtlich mehr als doppelt so schnell wie die Weltbev\u00f6lkerung wachsen und bis 2050 3,4 Milliarden Tonnen erreichen. In einkommensstarken L\u00e4ndern wird die M\u00fcllproduktion vermutlich um 19 % steigen, w\u00e4hrend die Wachstumsraten in L\u00e4ndern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen infolge ihres Wirtschaftswachstums auf 40 % oder sogar noch mehr gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die soziale Gerechtigkeit ist von diesem Problem betroffen. Der M\u00fcll und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen (TGE) k\u00f6nnen zwar die Gesundheit und Sicherheit aller gef\u00e4hrden, doch junge Menschen und einkommensschwache L\u00e4nder werden voraussichtlich am meisten darunter leiden. Laut der Weltbank werden einkommensschw\u00e4chere Bev\u00f6lkerungsgruppen vermutlich am meisten durch das weltweite M\u00fcllproblem beeintr\u00e4chtigt werden, weil angemessene Abfallaufbereitungs- und \u2011entsorgungstechnologien fast nur in L\u00e4ndern mit mittleren und hohen Einkommen verf\u00fcgbar sind. Zudem gibt es in einkommensschw\u00e4cheren L\u00e4ndern meist offene M\u00fcllhalden; 93 % des M\u00fclls in einkommensschwachen L\u00e4ndern landet dort, in einkommensstarken L\u00e4ndern sind es dagegen nur 2 %<sup>[4]<\/sup>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\">GRAFIK 2: PROGNOSTIZIERTE M\u00dcLLPRODUKTION NACH REGION<sup>[5]<\/sup><\/span><\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_10621\" aria-describedby=\"caption-attachment-10621\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/fbb17782700f26038af100f7aa025ff5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10621\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/fbb17782700f26038af100f7aa025ff5.png\" alt=\"26-07-21 2 GSAM\" width=\"650\" height=\"361\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10621\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Weltbank. Stand: 2018.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>L\u00f6sungen f\u00fcr eine Kreislaufwirtschaft: M\u00fcll in Bares verwandeln<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das M\u00fcllproblem auf unserem Planeten ist zwar riesig und w\u00e4chst weiter, aber es besteht die Hoffnung auf einen Wandel der derzeitigen Wegwerf-Mentalit\u00e4t \u2013 und gerade hier k\u00f6nnen Unternehmen der Kreislaufwirtschaft unserer Ansicht nach eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen wir zum Beispiel Kunststoffe, die rund 12 % des weltweiten Abfalls darstellen, aber zu den wichtigsten Ursachen der Umweltverschmutzung auf der Erde und ganz besonders in den Meeren z\u00e4hlen. Kompostierbare Biokunststoffe k\u00f6nnen statt petrochemischer Kunststoffe verwendet werden, um ein breites Spektrum an Produkten herzustellen, von Strohhalmen, Bechern und Flaschen bis hin zu Einkaufstaschen, Spielwaren, Windelfolie und mehr. Auch Recycling (mechanisch und chemisch) sowie eine effektivere Entsorgung (Plastik durch ein chemisches Verfahren in Kraftstoff umwandeln) geh\u00f6ren zu den L\u00f6sungen. Durch eine Umsetzung solcher L\u00f6sungen in grossem Massstab k\u00f6nnte sich der Anteil von \u201everschwendetem\u201c Plastik reduzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Plastik ist aber nicht das einzige Problem. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das bezaubernde Abendkleid von heute schon morgen zum Weltm\u00fcll geh\u00f6rt. Durch zunehmend \u00fcberm\u00e4ssiges Konsumverhalten sind Millionen Tonnen an Textilabfall entstanden, denn etwa 80 % der weggeworfenen Kleidung f\u00fcllen fast 5 % der Deponiekapazit\u00e4ten in Industriel\u00e4ndern. Und noch ein Fakt, der vielleicht nicht ganz so glamour\u00f6s ist: Die Mode-\/Bekleidungs-\/Textilbranche ist f\u00fcr rund 10 % der menschlichen CO2-Emissionen verantwortlich.<sup>[6]<\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber \u2013 um es im Modejargon auszudr\u00fccken \u2013 was, wenn M\u00fcll das neue \u201eSchwarz\u201c w\u00e4re? Wir verf\u00fcgen heute bereits \u00fcber Technologien, um Textilabfall in einen l\u00f6slichen Zellstoff zu verwandeln, der in Ballen gepresst und als Ersatz f\u00fcr Stoffe wie Baumwolle, \u00d6l, Wolle und andere Materialien auf Erd\u00f6lbasis wie Polyester verwendet werden kann. Das ist wichtig, denn durch jedes Kilo an Bekleidung, das recycelt wird, reduzieren sich die Landnutzung, die Abfallerzeugung, die Plastikverschmutzung sowie die CO2- und Chemikalienemissionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur f\u00fcr den Planeten sind diese Technologien ein gutes Zeichen. Sie bieten zudem Anlegern die Chance, Anlagem\u00f6glichkeiten im Bereich neuer und innovativer Technologien zu nutzen, die den Wandel zu einer echten Kreislaufwirtschaft beschleunigen k\u00f6nnen. Aber es geht nicht nur darum, aus M\u00fcll Bares zu machen. Unserer Ansicht nach geh\u00f6rt eine aktive Investmentstrategie, die die wesentlichen Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensf\u00fchrung (ESG) ber\u00fccksichtigt, zu den besten M\u00f6glichkeiten, die Umwelt positiv zu beeinflussen. Denn, wie wir alle wissen, gibt es keinen Planeten B \u2013 zumindest jetzt noch nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">1 Quelle: World Resources Institute; Stand: August 2020.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">2 Quelle: National Geographic; Stand: Dezember 2020. Die Wertentwicklung ergibt wegen Auf- bzw. Abrundung m\u00f6glicherweise nicht 100 %.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">3 Quelle: World Resources Institute; Stand: August 2020.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">4 Quelle: Weltbank.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">5 Quelle: Weltbank.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">6 Quelle: Business Insider; Stand: Oktober 2019.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GSAM : Jedes Jahr werfen wir 300 Millionen Tonnen Plastik, 50 Millionen Tonnen Elektronikabf\u00e4lle und 33 % aller Lebensmittel weg\u2013 es ist erstaunlich, dass wir \u00fcberhaupt noch Zeit haben, an etwas anderes als Abfall zu denken.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":9856,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[150],"tags":[174,144],"class_list":["post-9979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-esg","tag-goldman-sachs-asset-management","tag-gsam"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}