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Lyxor Alternative Investment Industry Barometer December 2014

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Ctas aufgrund von reflations- und rohöltrends im aufschwung.….



Der Lyxor Hedge Fund Index stieg im November um 1,3% (seit Jahresbeginn +0,1%). Acht von zwölf Indizes von Lyxor schlossen den Monat im Plus, angeführt vom Lyxor CTA Long Term Index (+7,8%), dem Lyxor CTA Short Term Index (+5,9%), dem Lyxor Special Situation Index (+3,0%) und dem Lyxor L/S Equity Market Neutral Index (+1,6%).


Die Mitte Oktober eingesetzte Rally setzte sich im November fort, ohne sich jedoch auf die wichtigsten Staatsanleihen auszuwirken. Risikoreiche Anlagen wurden von der Reflationsdynamik in Japan, China und voraussichtlich auch Europa gestützt. Gleichzeitig stieß der beschleunigte Absturz der Rohölpreise eine Umschichtung von Anlagen an, aus der sich zahlreiche thematische Handelsmöglichkeiten ergaben. CTAs lieferten im Monatsverlauf beeindruckende +7,8%, gefolgt von den kurzfristigen Modellen, den Special Situations und den Long-Biased-L/S-Aktienfonds. Die Kreditstrategien hinkten im Monatsverlauf hinterher.

L/S-Aktienfonds verzeichneten sowohl eine starke Beta- als auch eine starke Alpha-Performance. Eine Reihe von makrobezogenen Themen führte zu klaren Sektorumschichtungen und zur Generierung von Alpha. Die Fonds hielten bedeutende Beteiligungen an den Verbrauchersektoren der Industrieländer, die als Folge der geringeren Ölpreise eine Outperformance erzielten. Im Zuge des stärkeren Aufschwungs wurden Industriewerte von US-Managern neu gewichtet. Auch auf steigende Zinssätze reagierende Sektoren legten zu. Die Positionen in Versorgungsunternehmen und Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, spürten eine Schubwirkung. Dagegen wuchsen die Positionen im Finanzsektor nur schwach. Die positiven Reflationstrends wurden durch die flachere Zinskurve und Regulierungsbedenken in den USA aufgewogen. Ein wichtiger Differenzierungsfaktor war der Energiesektor. Die europäischen Fonds erzielten dank ihres seit Ende des Sommers bestehenden kurzfristigen Engagements im Sektor eine bessere Performance als die amerikanischen. Die US-Fonds benötigten mehr Zeit, um ihre Energiepositionen im Laufe des Monats zu reduzieren.

Die japanischen Fonds schnitten sowohl besser als die US-amerikanischen als auch als die europäischen Fonds ab. Neben der Intervention der BoJ profitierten sie davon, dass die Parlamentswahl und die Verschiebung der zweiten Verbrauchssteuererhöhung bestätigt wurden. Dementsprechend begannen japanische Fonds am Monatsende Gewinne einzufahren und richteten ihre Portfolios weiterhin auf Unternehmen mit höherer Marktkapitalisierung aus. Die Schwellenländer hatten im Umfeld der schwächeren Rohstoffe mit Problemen zu kämpfen, was den US-Dollar und die Zuflüsse zu den G3-Märkten stärkte. Die Renditen der Schwellenländerfonds waren niedriger. Die Portfolio-Umschichtung zum asiatischen Finanzsektor steht mit den Erwartungen einer weiteren quantitativen Lockerung von Seiten der PboC in Einklang. Schließlich wirkten sich die breitere Streuung und die stärkere Konzentration auf die (während der Korrektur relativ wenig beachteten) Ertragsberichte positiv auf marktneutrale Fonds aus. Aus den Qualitäts- und Ertragsfaktoren sowie den konträren quantitativen Faktoren ergaben sich interessante Möglichkeiten.

Event Driven-Fonds erzielten eine starke Performance mit einer breiteren Streuung. Fonds mit Schwerpunkt auf den liquidesten Situationen (Fusionen, aktivistische Large Cap-Positionen) erzielten eine bessere Performance als Fonds mit Konzentration auf kleineren, notleidenden und hochverzinslichen Emissionen. Der Absturz des Rohölpreises war ein offensichtlicher Dämpfer, aber die Manager hatten ihr Engagement im Oktober um rund ein Drittel reduziert und verringerten im November den Sektor weiter. Der Bereich Fusionen erfreute sich einer schnellen Erholung. Die während der Korrektur wieder geringeren Spreads von Transaktionen ebneten den Weg für eine neue Straffungsrunde. Ferner stärkten die Actavis-Übernahme und die erneut von Medtronics geäußerte Absicht, Covidient zu kaufen, die Bereiche Gesundheit sowie Fusionen und Übernahmen. Die abnehmende Risikoaversion bot den aktivistischsten Positionen eine schöne Rallye. Günstig wirkten sich auch einige Zugeständnisse an GSE-Unternehmen im finalen Strategieplan aus. Am Ende wirkten sich einige idiosynkratische Entwicklungen günstig aus. Beispielsweise profitierte Hertz von der Ernennung eines neuen CEO und von einer erneuten Kapitalverpflichtung von Icahn. Insgesamt gab es bei den Event Driven-Portfolios im Monatsverlauf nur wenig Veränderung.

Trotz schwächerer Zinssätze verloren die Kreditfonds auch im November. Anhaltende Deflationsgefahren und Unsicherheiten bezüglich des zukünftigen Fed-Zyklus hielten die Investoren davon ab, in Kredite und illiquide Titel anzulegen. Darüber hinaus war die Krise im Energiesektor sowohl in den USA als auch in den Schwellenländern an den Kreditmärkten spürbar. Nach einer leichten Verengung der Spreads erzielten die europäischen Fonds eine Outperformance. Der Peripheriehandel litt unter Volatilität, das EZB-Ergebnis blieb aber insgesamt positiv. Die Kreditfonds reduzierten, vor allem in den USA, in fast allen Sektoren weiterhin ihr Nettoengagement. Convertible Arbitrage übertraf ihre Pendants im Anleihenbereich geringfügig. Der Druck auf hochverzinsliche Anlagen, die enttäuschenden Emissionen und deren Kreditengagement wurden nur teilweise von ihrem positiven Delta-Engagement aufgewogen.

CTAs erzielten in diesem Monat wieder einmal herausragende Renditen, was auf eine starke Kombination aus Makro- und Marktbewegungen zurückzuführen war. Die Reflationstrends stärkten sowohl die Aktien als auch die Anleihen, die den Großteil ihres Engagements darstellen. Die zunehmende wirtschaftliche Divergenz zwischen den USA und dem Rest der Welt führte wiederum zu fortgesetzt positiven Trends bei USD-Währungspaaren. Der anhaltende Einbruch des Rohöls seit dem Sommer war das Tüpfelchen auf dem i. Die Umschwünge bei Agrarrohstoffen stellten eine marginale Belastung dar. Der Ertragsbeitrag verteilte sich über die Anlagen. Alles in allem haben die Modelle sukzessive ihre Short-Position in Energie, ihre Long-Position in USD und in US-Anleihen reduziert; die Long-Position in EU-Anleihen und das Long-Exposure in US-Aktien wurden verstärkt.

Die Global Macro-Fonds wurden vorsichtig zu risikoreichen Anlagen verlagert. Abgesichert verzeichneten sie positive Renditen. Die starke aus Aktien erzielte Performance wurde teilweise von deren impliziten Short-Bond-Hedge in Industrieländern aufgewogen. Ihre haussierende Stellung gegenüber dem US-Dollar wirkte sich leicht günstig aus. Sie waren nicht am schlicht und ergreifend brutalen Einbruch beteiligt, sondern sie reüssierten mit Relative Value-Geschäften und sprangen schließlich auf den BoJ-Reflationszug auf, nachdem sie den Abenomics zunächst skeptisch gegenübergestanden hatten. Sie bauten einige ihrer japanischen und asiatischen Exposures wieder auf.

„Die Makroliquidität ist immer noch im Überfluss vorhanden. Aber die geringere Marktliquidität, Deflationsrisiken und die unsichere Notenbankgeschwindigkeit sorgen für häufigere Umschichtungen. Wir bevorzugen ein diversifiziertes Exposure in liquiden risikobehafteten Anlagen”, so Jean-Baptiste Berthon, Senior Cross Asset Strategist bei Lyxor Asset Management.

Quelle:  AdvisorWorld.ch

 


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