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Studie von AXA Investment Managers: Schweizer Anleger vertrauen beim Fondskauf nicht allein auf Anlageempfehlungen der Bank

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Schweizer Wohnbevölkerung setzt bei der Fondsauswahl zusätzlich auf Informationen von Freun-den, Bekannten und aus dem Internet.….

Schweizer Anleger sind risikobewusst. Ein möglichst hoher Ertrag ist aufgrund der damit verbun-denen Risiken nur für wenige primäres Anlageziel.

Mehr als die Hälfte der Schweizer Wohnbevölkerung wäre bereit, das professionelle Management von Fonds mit einer Gebühr zu entschädigen.

Obschon die Beratung bei der Fondsauswahl für die Schweizer Wohnbevölkerung einen hohen Stel-lenwert hat, folgt kaum jemand ausschliesslich der Empfehlung seines Beraters. Dies ergab eine re-präsentative Studie, die amPuls Marktforschung im Auftrag von AXA Investment Managers (AXA IM) durchgeführt hat. Drei Vierteil der Schweizer Wohnbevölkerung würde zusätzlich Informationen bei Freunden und Bekannten oder dem Internet einholen. Ein Fünftel gibt an, sich nicht für die Empfeh-lungen seiner Hausbank zu interessieren.

Mit der Fondsanlage einen möglichst hohen Ertrag zu generieren, ist lediglich für 3 Prozent der Be-fragten das primäre Ziel ihrer Geldanlage. «Aufgrund früherer Anlegererfahrungen dürften sie wissen, dass eine höhere Rendite mit einem dementsprechend höheren Risiko einhergeht und sie die Markt-entwicklung realistisch beurteilen», merkt André Thali an, der bei AXA Investment Managers Schweiz für die Client Group verantwortlich ist. Über die Hälfte der Befragten bevorzugt eine Rendite, die über dem Marktdurchschnitt liegt. Das damit verbundene Risiko zu tragen, trauen sie sich zu. Jedem Vier- ten geht es lediglich darum, den Wert des investierten Kapitals zu erhalten und Risiken aus dem Weg zu gehen. Dies trifft vor allem auf die ältere Wohnbevölkerung zu.

Wichtige Entscheidungskriterien beim Fondskauf neben der Beratung sind Gebühren und Kosten, die Nachhaltigkeit und der Anlagefokus. Eine untergeordnete Rolle spielt dagegen das Image des Fondsmanagers, ob der Fonds einen aktiven oder passiven Managementansatz verfolgt und welches die zehn grössten Positionen eines Fonds sind.

Trotz der hohen Gewichtung von Gebühren und Kosten als Kriterium bei der Fondsauswahl, wäre etwas mehr als die Hälfte der Befragten bereit, für das professionelle Management der Fonds zu be-zahlen. «Damit dürfte aber die Erwartung an eine entsprechende Performance verbunden sein», meint André Thali.

Die Hälfte der Befragten wäre ausserdem bereit, einen Gebührenaufschlag zu zahlen, wenn der Fondsmanager eine Rendite erzielt, die über dem Marktdurchschnitt vergleichbarer Investmentfonds liegt. Am grössten ist die Bereitschaft dazu bei Fondsprofis, jüngeren Befragten und Besserverdie-nenden. Am geringsten ist die Bereitschaft bei Fondsunwissenden, Frauen und älteren Befragten. «Hinter der grundsätzlichen Ablehnung eines leistungsabhängigen Gebührenaufschlags dürfte die Befürchtung stehen, dass ein solcher Aufschlag falsche Anreize setzen könnte und der Fondsmana-ger deshalb höhere Risiken bei der Anlage der Vermögen eingehen könnte», gibt André Thali zu be-denken.                                                        

Quelle:  AdvisorWorld.ch

 


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